An der INSA de Lyon studieren

Ins INSA Netzwerk eintreten heißt, in eine große Gruppe von vielen Hochschulen (rot) und Partner-Hochschulen (schwarz) eintreten, deren Ruf nicht mehr zu verteidigen ist:

insas

Das heißt auf ein in Frankreich und weltweit verbreitetes Netzwerk zugreifen zu können. Die INSA ist in Unternehmen bekannt deren Ruf wird euch die Türen vieler Firmen öffnen.

Des Weiteren bedeutet an der INSA zu studieren vor allem einer Hochschule beizutreten, die seit zahlreichen Jahren an Spitzenplätzen der begehrtesten Ingenieurshochschulen Frankreichs (gemäß des jährlich vom L’Etudiant erstellten Rankings) ist.

Ein allmählicher Übergang vom Gymnasium zur Hochschule

Das Bildungsmodell der INSA ähnelt dem des französischen Lycées, was einen großen Unterschied zur Deutschen Universität darstellt.

Darunter versteht man fast tägliche Anwesenheitspflicht von 8-18 Uhr (außer am Donnerstagnachmittag, der frei für die Vereine/Sportwettkämpfe sind) in den Vorlesungen, Übungen, Workshops und Tutorien. Dafür sind auch die Ferien (richtige Ferien) wie im Lycée (eine Woche an Allerheiligen, zwei an Weihnachten, eine im Februar/März, zwei an Ostern und ganze zweieinhalb Monate von Ende Juni bis Mitte September).

An der INSA kommt den Studierenden eine fast individuellen Begleitung zugute, und regelmäßige Gelegenheiten, mit Dozenten zu sprechen. Die Studenten wählen ihre Kurse nicht, das Programm ist für alle dasselbe.

Kleinere Prüfungen gibt es auch unter dem Semester (aber keine Vorleistungen wie am KIT). Diese fordern einen regelmäßigen und konsequenten Lernrhythmus. Der Druck in der eigentlichen Prüfungsphase (die nur eine Woche dauert) ist dann wiederum kleiner, da die mehreren Noten ein Missgeschick am Tag X weniger schlimm ausfallen lassen.

Ich will mir aber auch die Hände schmutzig machen!

So schätze dich glücklich! An der INSA haben viele Fächer Praktika/Workshops (travaux pratiques) bei denen man verschiedenste Experimente durchführt und sich den Stoff ein wenig praktischer aneignet. Sei es in Strömungsmechanik, Wärme und Stoffübertragung, Akustik oder Werkstoffkunde, wirst du die Gelegenheit haben, deine theoretischen Kenntnisse anzuwenden.

Das ist ein echter Luxus, in kleinen Gruppen von weniger als 10 Student*innen zu arbeiten, begleitet von einem Dozent, um zu testen, auszuprobieren, verstehen. Eine Chance, die sich nicht jede Hochschule leisten kann.